"Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes":

Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes – Teil 3: Verkündigung und Bekenntnis

Der zweite Teil des Gottesdienstes Verkündung und Bekenntnis ist vom Hören und vom Antworten der Gottesdienstbesucher geprägt, er ist wie ein Glaubensgespräch gestaltet. Man hört in den Lesungen und in der Predigt auf Bibeltexte. Zunächst auf einen Abschnitt aus einem Brief des Neuen Testaments (Epistel) oder auf einen Abschnitt aus dem Alten Testament und danach auf einen Auszug aus den Evangelien mit Worten oder Geschichten von Jesus. Zwischen der ersten und der zweiten biblischen Lesung singen wir als Antwort den Hallelujaruf und das Wochenlied. Das Wort Halleluja (Deutsch: Preiset Gott!) stammt aus dem biblischen Hebräisch und setzt sich zusammen aus dem Wort hillel (Deutsch: preisen, verherrlichen) und der Kurzform Jah des Gottesnamens Jahwe. So ist der Hallelujaruf ein Lobpreisruf. Das Wochenlied ist für jeden Sonntag vorgegeben und auf das Thema des jeweiligen Sonntags abgestimmt. Auf die Lesung des Evangeliums antwortet die Gemeinde mit dem Glaubensbekenntnis. Das Apostolische Glaubensbekenntnis, welches wir in aller Regel sprechen, entstammt im Kern einem alten römischen Taufbekenntnis des 2. Jahrhunderts n. Chr. und wurde in der heutigen Form im 5. Jahrhundert n. Chr. formuliert. Der zweite Teil des Gottesdienstes endet mit dem Dankgebet und den Fürbitten. Mit diesen beiden Gebeten antworten wir auf die Predigt. 

 

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