Darum ehrt Gott, indem ihr einander annehmt, wie Christus euch angenommen hat.

Liebe Gemeinde!
Besitzen Sie auch so einen Flickenteppich, wie er auf dem Gemälde von Stefanie Bahlinger zur Jahreslosung abgebildet ist? Ganz unterschiedliche Stoffflicken sind darin zu einem schönen Ganzen verwebt, grobe und feine Muster, helle und dunkle Farben wechseln einander ab. Auf dem Gemälde ist der Flickenteppich ein Symbol für die Kirche. Sie besteht ja aus ganz unterschiedlichen Menschen, unterschiedlichen Kirchgemeinden, ja unterschiedlichen Konfessionen. Es gibt in den weltweiten Kirchen und auch bei uns in der Sächsischen Landeskirche ganz verschiedene Weisen, Christ zu sein. Ich stelle mir vor, dass Gott wie ein Schneidermeister im Flickenteppich Kirche die unterschiedlichsten Stoffe zusammengefügt hat.

Und so könnten in der Kirche die Menschen, Kirchgemeinden und Konfessionen in all ihrer Verschiedenheit ein schönes Ganzes abbilden, wenn sie denn einander bejahen. Wenn sie einander annehmen wie sie von Christus mit allen Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten angenommen sind. Eine solche Kirche könnte ein Ort des Friedens, der Freude und der Hoffnung sein. Eine solche Kirche wäre bunt und vielfältig, eben ein herrlicher Flickenteppich.

Im Namen aller Mitarbeiter und Kirchvorsteher grüßt Sie Ihr Pfr. Tobias Schwarzenberg

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