Ein besonderes Dankeschön an Herrn Jürgen Fischer

Seit vielen Jahren finden in der Eppendorfer Kirche größere Konzerte statt wie zuletzt das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach. Die Zahl der Mitwirkenden durch den Kirchenchor, Kurrende, Orchester und Gesangssolisten umfasst um die 100 Sänger und Musiker auf dem Altarplatz. Dabei sind viele Helfer nicht nur aus unserer Gemeinde notwendig, um ein solches Konzert zur Aufführung zu bringen. Die Namensliste wäre lang, würde man sie an dieser Stelle anführen.

 

Jedem Konzertbesucher fällt die stufenweise Aufstellung und Ordnung des großen Ensembles auf dem Altarplatz auf. Der Chor mit ca. 70 Sängern steht dabei auf einem mit sieben nach oben gehenden Stufenreihen aufgestellten Podium.Ein solches Podium ist für einen Chor aus wenigstens zwei Gründen unbedingt erforderlich: ohne dieses wäre der Chor hinter dem Orchester stehend kaum sichtbar und der Chorklang würde sich nicht entfalten können und von den vor dem Chor sitzenden  Orchestermusikern deutlich abgedämpft werden. Seit nunmehr 10 Jahren stellt uns Herr Jürgen Fischer das erforderliche Podium uneigennützig zur Verfügung und baut es gemeinsam mit Herrn Andreas Härtel und Herrn Manfred Köhler vor Aufführungen auf und nach dem Konzert wieder ab. Zwei volle Tage sind für diese Arbeiten erforderlich, dazu kommt der An- und Abtransport. Dass Herr Jürgen Fischer sein Podium extra für diese Konzerte eingerichtet bzw. vervollständigt und erweitert hat, ist allgemein unbekannt. Herr Fischer hat viel  Zeit und Material ohne Vergütung investiert, um das Podium konzertfähig zu machen. Am Schluss eines Konzertes bekommen viele Mitwirkenden Blumen überreicht.Orchester und Gesangssolisten erhalten ihr Honorar. Die unsichtbaren Helfer bleiben unerkannt im Hintergrund. Es ist mir ein Bedürfnis Herrn Jürgen Fischer für seinen Einsatz und für die kostenlose Bereitstellung seines Podiums ganz besonders und herzlich auf diesem Wege zu danken. Ohne sein Podium würde ein Konzert kaum gelingen und die klangliche Ausstrahlung des Chores das Publikum und die Gemeinde nicht erreichen.